Große Enttäuschung für Geiger : Der abgestürzte Adler

Karl Geiger verliert den Windkampf am Bergisel und braucht nun ein kleines Wunder bei der Vierschanzentournee. Das Springen in Innsbruck misslingt völlig – nicht nur für den Deutschen. Der Tagessieg geht wieder an einen Norweger.
Die Düsternis, die sich am Samstag mit zunehmender Dauer über die Schanze am Bergisel legte, war sinnbildlich für den Gemütszustand von Karl Geiger. Nach dem Sonnenscheinerlebnis von Garmisch-Partenkirchen, wo der 26 Jahre alte Skispringer wie schon zuvor auf seiner Heimschanze in Oberstdorf Zweiter geworden war und im Kampf um die Gesamtwertung der Vierschanzentournee lediglich 6,3 Wertungspunkte hinter Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi lag, verspielte er in Innsbruck aller Voraussicht nach seine Chancen auf den ganz großen Coup.





