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Skeleton : Tina Hermann schafft ersten Weltcupsieg

  • Aktualisiert am

Die Gewinnerin Tina Hermann (Mitte) die Zweitplatzierten Mirela Rahneva (links) und die Drittplatzierte Janine Flock (rechts) jubeln bei der Siegerehrung auf dem Podest. Bild: dpa

Rechtzeitig zur Skeleton-WM auf ihrer Heimbahn kommt Titelverteidigerin Tina Hermann in Schwung. In Innsbruck schaffte sie den ersten Weltcupsieg in diesem Winter. Die Männer verpassten das Podest knapp.

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          Weltmeisterin Tina Hermann hat den letzten Weltcup vor der Heim-WM in zwei Wochen am Königssee gewonnen. An der Stätte ihres WM-Coups in Innsbruck/Igls verwies sie am Freitag nach  zwei Läufen die Kanadierin Mirela Rahneva mit 0,16 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

          Dritte wurde die Österreicherin Janine Flock. Die Weltcup-Führende Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland musste sich auf der sogenannten Starterbahn am Fuße des Patscherkofels mit Rang neun zufrieden geben.

          Europameisterin Lölling verteidigte dennoch mit nun 1366 Punkten ihre Führung im Gesamtweltcup. Auf Platz zwei nach sieben von insgesamt acht Stationen verbesserte sich Hermann mit 1341 Zählern vor Flock (1321). „Die Bahn war sehr holprig, da ist es schwierig, sie bei den warmen Temperaturen in den Griff zu bekommen“, sagte Hermann, die ihren Weltcupsieg in diesem Winter einfuhr. „Jetzt müssen wir noch einiges am Start rausholen und dann geht's strahlend zur WM“, sagte sie.

          Jungk bleibt Dritter

          Bei den Männern verpasste Axel Jungk aus Oberbärenburg wie in der Vorwoche knapp das Podest. Er kam zeitgleich mit dem Letten Tomass Dukurs auf Rang vier. Nach zwei Läufen hatte er 1,08 Sekunden Rückstand auf Dukurs-Bruder Martins.

          Auf Rang zwei kam der russische Olympiasieger Alexander Tretjakow vor dem Südkoreaner Sungbin Yun. Christopher Grotheer aus Oberhof landete auf Platz sechs, Alexander Gassner aus Winterberg wurde eine Woche nach seinem ersten Podiumsplatz als Dritter diesmal Neunter.

          Im Gesamtweltcup übernahm Martins Dukurs, der in beiden Läufen Bahnrekord fuhr und die Bestmarke auf 51,88 Sekunden verbesserte,  wieder die Führung mit 1437 Zählern. Zweiter nach sechs von insgesamt sieben Stationen ist Yun mit 1413 Punkten.

          Jungk bleibt Dritter mit 1280 Zählern. „Wir wollten auch hier um das Podium mitfahren, leider ist es uns nicht ganz gelungen. Wir hatten bereits im Training Probleme mit der sehr unebenen Bahn. Wir konnten uns zum Rennen zwar steigern, aber es hat eben nicht gereicht. Jetzt bereiten wir uns intensiv auf die Heim-WM vor“, meinte Cheftrainer Jens Müller.

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