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Rodel-Weltcup : Geisenbergers siebter Streich

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Stolz und glücklich: Natalie Geisenberger Bild: AP

Natalie Geisenberger gewinnt zum siebten Mal in Serie die Kristallkugel im Rodel-Weltcup. Auch die Dopelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken sichern sich auch den Gesamtsieg.

          Mit ihrem siebten Gesamtweltcupsieg nacheinander hat Natalie Geisenberger ihre Ausnahmestellung unter den Rennrodlerinnen eindrucksvoll bestätigt. Die 31 Jahre alte Miesbacherin sicherte sich beim Weltcup-Finale in Sotschi am Samstag mit ihrem vierten Saisonsieg neben dem WM-Titel auch den Gesamtsieg. Zweite wurde die Russin Viktoria Demtschenko vor Dajana Eitberg aus Ilmenau.

          Mit ihrem siebten Gesamtsieg verbesserte Geisenberger, Doppel-Olympiasiegerin von 2014 und 2018, ihre Rekordserie um einen weiteren Erfolg. „Das ist schon ziemlich geil. Dass es in dieser Saison alles so aufgegangen ist, macht mich stolz und glücklich", sagte sie. Den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup erreichte die deutsche Nachwuchshoffnung Julia Taubitz, die in Sotschi Fünfte wurde.

          Weltmeister gewinnen Gesamtweltcup

          Auch die Rodel-Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken haben sich den Gesamtsieg im Doppelsitzer-Weltcup gesichert. Dem Duo aus Ilsenburg/Suhl genügte auf der Olympia-Bahn von 2014 der zweite Platz hinter den russischen Siegern Alexander Denissjew/Wladislaw Antonow und vor den Russen Wsewolod Kuschkin/Konstantin Korschunow.

          Guter Start, starkes Rennen, erfolgreiche Saison: Toni Eggert und Sascha Benecken

          In der Gesamtwertung sind Eggert/Benecken, die sich den Gesamtsieg zum vierten Mal und zum dritten Mal in Serie sicherten, beim abschließenden Sprintwettbewerb am Sonntag nicht mehr einzuholen. „Da können wir sehr stolz drauf sein“, sagte Benecken.

          Das beste deutsche Duo war mit vier ersten und fünf zweiten Plätzen sowie dem Gewinn des WM-Titels in Winterberg das konstanteste Doppel der Saison. Die zweitbesten deutschen Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt, die sich vor zwei Wochen in Oberhof den EM-Titel sicherten, kamen nur auf Rang sieben und kämpfen im Sprint am Sonntag mit den Österreichern Thomas Steu/Lorenz Koller noch um Platz zwei der Gesamtwertung.

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