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Biathlon in Ruhpolding : Perfektes Rennen von Dominator Fourcade

„Ich wusste, um hier zu gewinnen, muss ich ein perfektes Rennen machen“: Martin Fourcade. Bild: dpa

Martin Fourcade gelingt in Ruhpolding die Null am Schießstand – und der nächste Sieg im Biathlon-Weltcup. Und die Deutschen? Zwei dürfen sich freuen. Doch einer ärgert sich.

          Alle reden von Orkan Egon, aber in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena hat sich das zerstörerische Tiefdruckgebiet weitgehend zurück gehalten. Selbst der Schnee, der für Freitagmittag vorhergesagt war, blieb bis auf ein paar Flöckchen aus. Jedenfalls so lange, bis alle Favoriten im Ziel waren. Und so nahmen die Dinge mangels ausbleibender Wetterkapriolen beim 10-Kilometer-Sprint vor 12.000 Zuschauern ihren gewohnten Lauf.

          Wenn Martin Fourcade am Schießstand die Null bringt, gibt es derzeit einfach niemanden, der den französischen Weltcup-Spitzenreiter aufhalten kann. Am Freitag holte sich der Jüngere der Fourcade-Brüder seinen neunten Saisonsieg, 18 Sekunden vor dem Österreicher Julian Eberhard, der vor einer Woche in Oberhof den Sprint gewonnen hatte, und dem Norweger Emil Hegle Svendsen. „Ich wusste, um hier zu gewinnen, muss ich ein perfektes Rennen machen“, sagte Fourcade. Und genau das tat er.

          Und die Deutschen? Gleich hinter dem Führungstrio – und damit noch in einer guten Verfolger-Position für den Sonntag. Arnd Peiffer, dank 100 Prozent Trefferquote Vierter, trennten 51,8 Sekunden von Fourcade; Simon Schempp, der den Franzosen vor einer Woche im Massenstart niedergerungen hatte, hat nach einem Fehlschuss als Fünfter eine Sekunde mehr Rückstand. Am meisten dürfte sich Benedikt Doll geärgert haben. Drei Fehler in seiner Problemdisziplin Stehendanschlag kosteten ihn eine Top-Plazierung. Und doch setzte der Schwarzwälder ein Achtungszeichen, mit der zweitbesten Laufzeit hinter Fourcade.

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