Biathletin Hammerschmidt :
Selfies vom Weltcup-Treppchen

Von
Claus Dieterle
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Gute Stimmung: Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt feiern ihren Doppelsieg in der Verfolgung am vergangenen Samstag.
Gute Stimmung: Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt feiern ihren Doppelsieg in der Verfolgung am vergangenen Samstag.AP

Maren Hammerschmidt kann noch nicht lange auf große Erfolge zurückblicken. Doch im Biathlon-Weltcup hat sie den Weg aus dem Wald heraus nun gefunden. Es ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit – und vieler Rückschläge.

Das musste einfach sein. Für sich – und für die Facebook-Gemeinde. Um zu dokumentieren, dass das kein Traum, sondern tatsächlich passiert war. Also zückte Maren Hammerschmidt nach der Pressekonferenz ihr Handy und bat Gabriela Soukalova zum Selfie. Arm in Arm mit der Biathlon-Prominenz – die 26 Jahre alte Tschechin hat immerhin schon zwei olympische Silbermedaillen und einen Weltmeistertitel in ihrer Sammlung, gehört seit drei Jahren zur Weltspitze und führt derzeit in der Gesamtwertung. Maren Hammerschmidt ist zwar neun Tage älter, aber was ihre Meriten im Weltcup angeht, kann sie die auf ein einziges Wochenende reduzieren. Auf das „Hammer-Wochenende“ in Hochfilzen, wie sie das selbst nennt: Zweite im Sprint, Zweite in der Verfolgung, Zweite mit der Staffel – stets vor Frau Soukalova. Da ist es schnell vorbei mit der Anonymität. Und man ist mit einem Mal gefragt. Aber genau das hat Maren Hammerschmidt ja gewollt. Darauf hat sie lange genug hingearbeitet.

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