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Rassismus im Judosport : „Schnauze, Bimbo!“

Losseni Koné: „Ich kann nicht pauschal sagen, er hasst Schwarze. Aber ich kann sagen, dass er etwas gegen mich hat.“ Bild: Roland Magunia/Hamburger Abendbl

Losseni Koné, Judoka mit afrikanischen Wurzeln, wird nach eigener Darstellung von einem Landestrainer übel beschimpft und körperlich angegriffen. Der Deutsche Judo-Bund befasst sich mit dem Vorfall.

          3 Min.

          Losseni Koné hat nicht nur eine überaus robuste Figur, sondern offenbar auch ein Gemüt, das schwer zu erschüttern ist. 1,90 Meter groß, reichlich 110 Kilogramm schwer, ist der Achtzehnjährige aus Hamburg der einzige Judoka der deutschen U21-Nationalmannschaft mit afrikanischen Vorfahren. Bei der Vorbereitung auf deren Weltmeisterschaft in Marrakesch in Kienbaum bei Berlin rief ihm ein Trainer zu: „Schnauze, Bimbo!“

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          „Ich kann so etwas ab, ist nicht schlimm“, sagt Koné darüber. „Aber als Trainer! Das kann man einfach nicht machen, so halt nicht. Witze machen ist okay, aber beleidigen...“

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