Frustrierte Sportler :
Athleten Deutschland fordert Rücktritt der DESG-Spitze

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Zum Rücktritt aufgefordert: DESG-Präsident Matthias Große
Zum Rücktritt aufgefordert: DESG-Präsident Matthias Großedpa

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft will Sportler aus Erfurt zu einem Standortwechsel zwingen. Doch die wehren sich. Toptalent Finn Sonnekalb droht mit einem Wechsel ins Ausland.

Athleten Deutschland fordert den Rücktritt aller Präsidiumsmitglieder der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). „Sollte das Präsidium diesen Schritt nicht gehen“, heißt es in einer Mitteilung der Interessengemeinschaft vom Dienstag, „sind die Landesverbände in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen und diese Führung zum Wohle des Eisschnelllaufs abzuwählen.“ Das Bundeskanzleramt und den Deutschen Olympischen Sportbund fordert Athleten Deutschland auf, „jeden zur Verfügung stehenden Hebel“ zu nutzen. „Dass ein aus öffentlichen Mitteln geförderter Verband vor aller Augen Bundeskaderathletinnen und -athleten dermaßen schikaniert und durch sein Verhalten Spitzenleistungen verhindert, läuft allen Zielen und Werten der Spitzensportförderung entgegen“, heißt es weiter.

FAZ

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