Sport in Zeiten des Krieges : Die Rettung der Pferde

Hunderte Pferde in der Ukraine sind dank der Bemühungen der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) vor dem Kriegsgeschehen in Sicherheit gebracht worden. Ein ehemaliger russischer Schach-Weltmeister droht mit Boykott.
Hunderte Pferde in der Ukraine sind dank der Bemühungen der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) vor dem Krieg in Sicherheit gebracht worden. Zuvor hatte der Verband nach eigenen Angaben einen Hilfsfonds in Höhe von einer Millionen Schweizer Franken (rund eine Million Euro) aufgesetzt, um den Pferdesport in der Ukraine zu unterstützen. „Als der Krieg begann, gab es einen dringenden Bedarf, die Pferde an einen sicheren Ort zu bringen“, sagte der Direktor des Hilfsfonds, Jean-Philippe Camboulives: „Wir haben erkannt, dass wir den Pferdebesitzern helfen können, indem wir es ihnen ermöglichen, ihre Pferde an sicheren Regionen innerhalb der Ukraine zu halten. Dafür haben wir eine Reihe von Pferdeboxen gekauft und an strategischen Hubs in der Ukraine aufgestellt.“ Die Stationen seien zudem ausgestattet mit wichtigen Hilfsgütern wie Medikamenten und Nahrung. Ferner finanziere der Hilfsfonds Sportstipendien und biete Unterstützung beim Training.
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