Deutsche Überraschung im Skeleton : Wie aus dem Nichts zu Gold

Im Rennen souverän, abseits der Rinne eher ängstlich: Hannah Neise macht sich auf die Schnelle einen Namen und krönt ihre kuriose Skeleton-Karriere mit dem Olympiasieg.
F.A.Z. Frankfurt ⋅ Hannah wer? Hannah Neise, 21 Jahre alt, aus dem Sauerland. Keine große Nummer im Skeleton der Elite noch in der vergangenen Woche. Kein Weltcup-Sieg, kein Podiumsplatz, dazu eher ein ängstlicher Typ jenseits der großen Sause im Eiskanal, wie sie sagt, alles, nur keine Draufgängerin. Aber seit Samstag: Olympiasiegerin. Souverän. Im dritten von vier Läufen die Führung übernommen und nicht mehr abgegeben nach Rang acht im ersten. Da steht sie mit dem Gold um den Hals und weiß, leicht verlegen, nicht so recht, wie ihr geschieht. Wie das? Kurios.
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