German Ladies’ Series : „Im nächsten Jahr sieht hoffentlich alles wieder anders aus“

Talente und nicht ganz so finanzstarke Profis können bei der vom Deutschen Tennis-Bund initiierten German Ladies’ Series Spielpraxis sammeln – und Preisgeld verdienen. Laura Siegemund gelingt das. Und die Veranstalter der TC Bessungen hoffen nun sogar auf Zuschauer in den Halbfinals.
Es war eine lange Woche, und sie war anstrengender, als sich Laura Siegemund das vorgestellt hatte. Die Stuttgarterin, Nummer 65 der Tennis-Weltrangliste, hatte in Darmstadt ordentlich zu kämpfen, um sich im Zwischenrunden-Finale der German Ladies Series gegen Jule Niemeier 5:7, 6:3, 6:4 durchzusetzen. Es war ein Duell auf Augenhöhe zwischen der 32 Jahre alten Schwäbin und der zwölf Jahre jüngeren Dortmunderin, die seit vergangenem Jahr auf der WTA-Tour spielt und aktuell an Position 297 der Weltrangliste geführt wird. Letztlich machte die größere Erfahrung, das größere taktische Repertoire den Unterschied in einem spannenden Duell vor 30 Zuschauern – mehr waren wegen der Corona-Beschränkungen nicht erlaubt. Beide Spielerinnen waren schon in der Vorrunde aufeinandergetroffen, auch da hatte Siegemund das bessere Ende für sich gehabt: 6:4, 6:4.





