Neuer Eishockeytrainer : Wie Tom Pokel die Löwen Frankfurt umkrempeln will

Nach der Trennung von Tom Rowe will der neue Trainer Tom Pokel die Löwen Frankfurt widerstandsfähiger machen. Im Klub sieht der US-Amerikaner das Potenzial, „einen Fußabdruck“ hinterlassen zu können.
Fürs Gärtnern braucht es Geduld. Bis etwas Florierendes entsteht, können Wochen vergehen. Gleiches gilt für ein Eishockeyteam. Und so gesehen war es durchaus passend, dass Tom Pokel als neuer Trainer der Löwen Frankfurt bei seiner ersten Bestandsaufnahme für einen kurzen Moment sprachlich in die Welt der Spaten und Harken abbog: „Wir müssen ein paar Sachen pflanzen“, erklärte der 58 Jahre alte US-Amerikaner in dieser Woche, um dann noch zu ergänzen: „Andere müssen wir gießen, damit etwas zusammenwächst.“ Womit der Coach des Erstligaklubs sagen wollte: Neben vielem, das nach dem Rauswurf von Trainer Tom Rowe verändert werden muss, gibt es auch Positives, auf dem sich etwas aufbauen lässt. Womit Pokel aber durch die Blume auch sagte: Im zuletzt tristen Frankfurter Herbst wird nicht von heute auf morgen wieder jede Pflanze emporsprießen, nur weil ein neuer Gärtner da ist.


