Kommentar zu Mainz 05 : Strutz’ unkontrollierte Offensive

Harald Strutz ist in die Kritik geraten. Der Präsident von Mainz 05 bläst nun zum Gegenangriff. Doch er lässt weiterhin Klarheit vermissen.
Vor 28 Jahren wurde Harald Strutz erstmals zum Präsidenten des Fußball-Bundesligaklubs Mainz 05 gewählt: In dieser Zeit ging es mit dem Klub stetig bergauf. Dennoch steht der Präsident seit einigen Monaten in der Kritik. Zu Jahresbeginn musste der Klub einen Mangel an Kontrolle der Vereinsführung sowie ein Defizit an Transparenz eingestehen. Diese Wunden wurden aufgerissen, weil der Manager und „Alles-Macher“ Christian Heidel mit seiner Entscheidung zum Wechsel nach Schalke ein Vakuum hinterließ. Im Kern ging es seither um die Entlohnung des Präsidenten. Dass Strutz eine weitere halbe Stelle beim Landessportbund innehatte, die mit dem Eintritt ins Rentenalter zum 31. März endete, war ein Nebenschauplatz. Diese Fakten hat der Klub in der Not veröffentlicht. Seither ranken sich Gerüchte um Strutz, die sowohl Qualifikation als auch Arbeitseifer absprechen. Sein Verdienst wird darauf begrenzt, Heidel nicht gestört zu haben.






