Testspiel gegen Dreieich :
Missratener Freundschaftsdienst

Von
Peter Heß, Dreieich
Lesezeit:
Kein Zugriff: Für Marc Stendera und die Eintracht bleibt in Dreieich überraschend oft die Beobachterrolle.
Kein Zugriff: Für Marc Stendera und die Eintracht bleibt in Dreieich überraschend oft die Beobachterrolle.Pressefotografie Storch, Bad Hg.

Die Frankfurter Eintracht erschreckt ihre Fans beim Testspiel in Dreieich. Statt sich Selbstbewusstsein zu holen, liefert das Team beim 1:2 Gründe für Selbstzweifel.

Die sportliche Bedeutung von Testspielen gegen Amateurmannschaften kann mittlerweile nicht mehr tief genug angesetzt werden. Mehr als Bewegungstherapie bedeutet es selten für einen Fußball-Bundesligaklub, wenn er in Kleinstädten auftritt, mit Rückschlüssen auf die aktuelle Form sollte man sich zurückhalten. Eines gilt jedoch festzuhalten: Im Privatspiel gegen den befreundeten Fünftligaklub SC Hessen Dreieich gelang es der Frankfurter Eintracht nicht, ihr angeknackstes Selbstbewusstsein durch ein Torfestival aufzupolieren. Nicht nur das – die Frankfurter lieferten viele Gründe, noch tiefer in Selbstzweifel zu verfallen. Sie verloren gegen den Hessenligaverein 1:2 – und die Niederlage kam nicht zufällig zustande. Die Eintracht hatte sich auf das Niveau der Dreieicher hinab begeben. Nach Treffern von Marco di Maria (39.) und Loris Weiss (60.) führten die Dreieicher 2:0, dann verkürzte Mijat Gacinovic (69.) und die Eintracht bekam endlich Oberwasser. Aber das Ausgleichstor blieb ihnen versagt.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt