Doping und Disqualifikation :
Shorttrack ist nichts für zarte Seelen

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Zu viel Ellbogen: Choi Minjeong (links) gegen Olympiasiegerin Arianna Fontana
Zu viel Ellbogen: Choi Minjeong (links) gegen Olympiasiegerin Arianna FontanaReuters

Im Shorttrack wird mit Ellbogen gekämpft. Bei einer Koreanerin etwas zu viel des Guten. Sie verliert ihre Silbermedaille. Ein Japaner ist derweil des Dopings überführt.

Zunächst schienen nur 22 Zentimeter zum großen koreanischen Glück zu fehlen. Der Zielfoto-Entscheid klärte auf: Choi Minjeong war trotz allen Einsatzes im Finale über 500 Meter eine knappe Schlittschuhlänge hinter der Italienerin Arianna Fontana zurück geblieben. Wieder nichts mit dem Wunsch-Gold über die Sprintdisziplin für die Olympiagastgeber in ihrer Lieblingssportart Shorttrack, auf das 11.000 Zuschauer an diesem Abend hingefiebert hatten. Aber wenigstens Silber. Wenige Minuten später sollte es noch etwas bitterer für die Gastgeberin werden: Choi disqualifiziert, verkündete der Hallensprecher. Wegen „Behinderung“.

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