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Tour de Suisse : Schachmann verpasst Gesamtpodest knapp

  • Aktualisiert am

Verteidigt sein Gelbes Trikot bei der Tour de Suisse: Richard Carapaz vor Roberto Uran Bild: dpa

Maximilian Schachmann verpasst nach der letzten schweren Bergetappe der Tour de Suisse einen Podestrang um ganze vier Sekunden. Den Gesamtsieg sichert sich Richard Carapaz.

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          Maximilian Schachmann hat bei der Tour de Suisse das Gesamtpodium denkbar knapp verpasst. Beim Heimsieg des Schweizers Gino Mäder auf der letzten schweren Etappe rund um Andermatt kam der Berliner vom Team Bora-hansgrohe mit 21 Rückstand als Zehnter ins Ziel. In der Gesamtwertung, die sich der Ecuadorianer Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) sicherte, fehlten dem viertplatzierten Schachmann vier Sekunden auf Rang drei.

          „Die Etappe war richtig schwer. Ich bin natürlich voll gefahren und es ärgert mich ein bisschen, dass ich auf den letzten Metern reißen lassen musste“, sagte Schachmann: „Ich habe voll gekämpft, aber ich bin trotzdem etwas enttäuscht, dass es mit einem Podestplatz am Ende nicht geklappt hat.“

          Für den 27 Jahre alten Schachmann war es dennoch ein starker Härtetest für die Olympischen Spiele. Der zweimalige Paris-Nizza-Sieger verzichtet auf einen Start bei der am 26. Juni beginnenden Tour de France, um sich optimal auf die Wettbewerbe in Tokio (23. Juli bis 8. August) vorzubereiten.

          Auf den letzten 159,5 Kilometern mit den schweren Anstiegen zum Oberalppass, Lukmanierpass und Gotthardpass reichte Carapaz ein fünfter Platz mit neun Sekunden Rückstand auf Mäder, um im Gesamtklassement 17 Sekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Rigoberto Uran (EF Education-Nippo) zu behaupten.

          Schachmann (Gesamtrückstand 1:19 Minuten) hatte den Anschluss an die Favoritengruppe verloren und musste seinen dritten Gesamtplatz an den Dänen Jakob Fuglsang (Astana/1:15) abtreten. Der ursprünglich drittplatzierte Weltmeister Julian Alaphilippe (Frankreich/Deceuninck-Quick Step) war nicht mehr zur letzten Etappe angetreten, da seine Partnerin Marion Rousse, eine prominente TV-Kommentatorin, das erste gemeinsame Kind erwartete.

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