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Abschied von Bella Rose : Ein Pferd, das die Menschen berührt

Sogar die Sonne sagte „Goodbye“: Bella Rose und Reiterin Isabell Werth verabschieden sich vom Aachener Publikum. Bild: dpa

Fit in die Rente: Reiterin Isabell Werth verabschiedet beim CHIO in Aachen Bella Rose. Die Stute verlässt die Dressur im feierlichen Trab, und doch liegt ein Hauch von Tragik über ihrer Karriere.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Eigentlich sollte Isabell Werth mit Bella Rose nur eine Runde Schritt reiten um den großen Rasenplatz in der Aachener Soers. Aber als die beiden einritten bei der Eröffnungsfeier des CHIO, erhoben sich die 37.500 Zuschauer von ihren Plätzen, ein Ruck ging durch die schöne, große, stolze Fuchsstute, sie richtete sich noch mehr auf und fing an, zu passagieren. In diesem feierlichen Trab bestritten Reiterin und Pferd die ganze lange Runde. Und Bella Rose, die Dressurstute auf ihrem Weg in den Ruhestand, brachte mühelos die Energie auf für solch einen Kraftakt.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          Eigentlich, so schien es, hätte sie statt ihrer großen Abschiedsgala an diesem Freitag genau so gut noch einmal das volle Aachener Dressurprogramm absolvieren können – 2019 war sie hier Gesamtsiegerin. Oder den Großen Preis der Springreiter am Sonntag, wie Isabell Werth scherzte. Aber nein. Sie ist achtzehn Jahre alt, es ist so beschlossen, ihre Sportkarriere ist vorbei. Die letzte Höchstleistung wird sie an diesem Freitag bringen, wenn Isabell Werth mit ihr ein letztes Mal ihre Olympiakür von Tokio 2021 zelebrieren wird.

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