https://www.faz.net/-gtl-9uenm

Chapecoense-Unglück : „Die Schmerzen waren größer als die Freude“

  • Aktualisiert am

Neto (Mitte), hier flankiert von Jakson Follmann (L.) und Alan Ruschel, beendet seine Karriere. Bild: AFP

„Mein Körper macht das nicht mehr mit“, sagt Fußball-Profi Neto: Drei Jahre nach dem Flugzeugunglück des Klubs Chapecoense beendet der Überlebende des Absturzes seine Fußball-Karriere.

          1 Min.

          Drei Jahre nach dem tragischen Flugzeugunglück des brasilianischen Fußball-Clubs Chapecoense hat der überlebende Neto seine Karriere beendet. „Mein Körper macht das nicht mehr mit. Die Schmerzen waren größer als die Freude“, sagte der 34 Jahre alte Abwehrspieler dem brasilianischen Sender TV Globo am Freitag. Neto war einer von sechs Überlebenden des Unglücks vom November 2016.

          Damals war das Flugzeug der Mannschaft auf dem Weg nach Medellín zum Finalhinspiel um die Copa Sudamericana in Kolumbien abgestürzt. 71 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter fast alle Spieler des Clubs sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten.

          Neto war nach einer langen Reha im März dieses Jahres auf den Fußball-Platz zurückgekehrt. „Ich stimme mit den Ärzten und meinem Club überein“, sagte der Brasilianer nun. „Ich wollte ein Abschiedsspiel, aber ich habe mich dagegen entschieden.“ Vor allem die Schmerzen in den Knien und im Rücken seien schlimm.

          Weitere Themen

          Gigantische Olympische Ringe Video-Seite öffnen

          Sommerspiele in Japan : Gigantische Olympische Ringe

          Die Installation ist 32,6 Meter breit und 15,3 Meter hoch. Sie soll in der Bucht von Tokio vor Anker gehen, in der Schwimm- und Triathlonwettbewerbe stattfinden. Die Olympischen Sommerspiele beginnen am 24. Juli.

          Topmeldungen

          Demonstranten in Lausanne, einige Tage bevor sich die Wirtschafts- und Politikelite in Davos trifft. Nicht nur die Klimapolitik steht im Fokus der Protestler – auch der Kapitalismus.

          „Trust-Barometer“ : Deutsche zweifeln am Kapitalismus

          Nur noch jeder achte Deutsche glaubt, dass er von einer wachsenden Wirtschaft profitiert. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft.
          Die Weichen werden gerade neu gestellt, es geht raus aus der Kohleförderung.

          „Soziale Wendepunkte“ : Wenn der Klimaschutz ansteckend wird

          Irgendwann kippt das gesellschaftliche Klima, dann kann es doch noch klappen mit dem Stopp der Erderwärmung. Eine Illusion? Forscher haben sechs „soziale Wendepunkte“ ausgemacht, die allesamt bereits aktiviert sind – und ein Umsteuern einläuten könnten.

          F.A.Z. Podcast für Deutschland : Die neue deutsche Rolle im Libyen-Konflikt

          Kann es wirklich Frieden geben in Libyen? Der politische Herausgeber Berthold Kohler und Nahost-Korrespondent Christoph Ehrhardt sprechen darüber mit Moderator Andreas Krobok. Außerdem: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales über Fakenews und Sportwissenschaftler Professor Daniel Memmert über immer jüngere Fußballstars.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.