Dokumentation in der ARD : Hätte nicht besser laufen können – für Jérôme Boateng

Eine Doku, die wie ein Film gewordener Wikipedia-Eintrag mit Wohlfühlmusik wirkt: Die ARD schenkt Jérôme Boateng zweieinhalb Stunden Sendezeit. Die Regisseurin hat am Ende mehr Fragen als vorher.
Es hätte nicht viel besser laufen können für die Macher der Dokumentationsserie „Being Jérôme Boateng“. Es war ziemlich ruhig geworden um den Weltmeister von 2014. Die Verkündung seines Karriereendes im vergangenen Spätsommer blieb eine Randnotiz. Der Fußballkosmos gratulierte, hielt sich mit großen Würdigungen aber in bezeichnender Weise zurück. Dann brachte eine gescheiterte Trainer-Hospitanz beim FC Bayern Boateng zurück in die Schlagzeilen. Und mit ihm den Namen seiner toten Ex-Partnerin Kasia Lenhardt.
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