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„Ein tolles Zeichen“ : Kuntz verlängert als U21-Trainer beim DFB

  • Aktualisiert am

Bleibt dem DFB erhalten: Stefan Kuntz Bild: dpa

Die deutsche U21 führte er zweimal bis ins EM-Finale. Nun wird Stefan Kuntz langfristig als U21-Nationalcoach an den DFB gebunden. Dabei war der 57-Jährige zuletzt auch für höhere Aufgaben gehandelt worden.

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          Stefan Kuntz soll die deutsche U21-Nationalmannschaft langfristig betreuen und nach Olympia 2020 auch zur EM 2021 und 2023 führen. Der 57-Jährige verlängerte seinen Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund bis einschließlich 31. Juli 2023, wie der DFB am Montag mitteilte. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die kommenden Aufgaben mit der U21-Nationalmannschaft und der Olympiaauswahl, mit der wir im Sommer 2020 in Tokio um eine Medaille spielen wollen“, sagte Kuntz. DFB-Direktor Oliver Bierhoff bezeichnete die vorzeitige Verlängerung mit Kuntz als „tolles Zeichen“ für den DFB.

          Er wolle seine Arbeit „kontinuierlich fortsetzen und weiterhin viele künftige Nationalspieler entwickeln“, sagte Kuntz, der das Amt im August 2016 übernommen hatte. Der Europameister von 1996 hatte die wichtigste deutsche Junioren-Auswahl zum Europameistertitel 2017 und in diesem Jahr bis ins EM-Finale geführt. Dort unterlag die DFB-Elf Spanien mit 1:2, schaffte aber die Qualifikation für Olympia 2020.

          Dort will Kuntz die deutsche Auswahl nun ebenfalls betreuen. „Stefan genießt hohes Ansehen bei unseren Spielern und den Vereinen. Er ist ein toller Botschafter des DFB“, lobte Bierhoff den zweimaligen Bundesliga-Torschützenkönig. Nach der erfolgreichen EM im vergangenen Sommer war Kuntz auch als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt worden. „Wir haben zwei Trainer beim DFB, die absolut die Fähigkeiten haben, Bundestrainer zu werden: Stefan Kuntz und Marcus Sorg“, hatte Löw selbst gesagt. Kuntz hatte Fragen zu einer möglichen Zukunft als Bundestrainer stets abgeblockt.

          Unter Kuntz hatten zahlreiche U21-Nationalspieler den Sprung ins A-Nationalteam geschafft, darunter Serge Gnabry, Jonathan Tah, Lukas Klostermann und Niklas Stark sowie zuletzt auch Suat Serdar, Robin Koch, Nadiem Amiri und Luca Waldschmidt. Kuntz leiste „hervorragende Arbeit auf dem Weg zurück an die Weltspitze“, lobte Bierhoff den 57-Jährigen. „Ihm und seinem Team gelingt es immer wieder, Spieler an die A-Nationalmannschaft heranzuführen.“

          Nach der EM im Sommer hatte Kuntz abermals den Neuaufbau seines Teams eingeleitet, nur vier Vize-Europameister sind noch spielberechtigt. In der Qualifikation für die EM 2021 ist die DFB-Auswahl in ihrer Gruppe mit zwei Siegen und einer Niederlage derzeit Zweiter hinter Belgien, hat allerdings ein Spiel weniger bestritten.

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