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Zweite Liga : Dresden verpasst den nächsten Sieg

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Punkt gewonnen, Sieg verpasst: Simon Makienok von Dynamo Dresden ärgert sich. Bild: dpa

Im Nachholspiel des 27. Spieltags kommt Dynamo gegen Greuther Fürth nicht über ein Remis hinaus und bleibt Schlusslicht der Zweiten Liga. Einen Joker haben die Dresdner aber noch in der Hinterhand.

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          Fußball-Zweitligaklub Dynamo Dresden hat im Kampf gegen den Abstieg einen Rückschlag hinnehmen müssen. Im Nachholspiel des 27. Spieltags kam der Tabellenletzte gegen die SpVgg Greuther Fürth zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpasste es, mit dem Karlsruher SC auf dem Relegationsplatz nach Punkten gleichzuziehen. Mit einem Spiel weniger als die Karlsruher darf Dynamo sich aber weiterhin Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

          Fürth ging früh durch Daniel Keita-Ruel in Führung (13.), nach Flanke von Maximilian Wittek traf der Stürmer aus fünf Metern unbedrängt per Kopf. Der in der Halbzeit eingewechselte Simon Makienok glich in der 54. Minute nach einem Eckball aus. Das Spiel startete sehr unruhig und mit vielen Fouls. Innerhalb der ersten fünf Minuten zeigte Schiedsrichter Christof Günsch (Berlin) zweimal die gelbe Karte - eine pro Team. Der Gast aus Fürth kam im Anschluss aber besser in die Partie und ging verdient in Führung. Die hätte Marvin Stefaniak sogar noch ausbauen können. Der Schuss des ehemaligen Dresdners aus der 18. Minute landete aber am Pfosten.

          Nach dem Seitenwechsel kam Dynamo, das durch das 3:2 bei Wehen Wiesbaden am Samstag ein Lebenszeichen gesendet hatte, mit mehr Schwung auf den Platz zurück, näherte sich dem Fürther Tor an und erzielte den verdienten Ausgleich. Danach gestaltete sich die Partie ausgeglichen, Makienok hatte in der 86. Minute aus spitzem Winkel den Sieg auf dem Fuß.

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