Niederlage von Darmstadt 98 :
Lieberknechts Verschwörungstheorie

Von
Alex Westhoff
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Methode dahinter? Torsten Lieberknecht (links) ist regelmäßig mit den Schiedsrichterentscheidungen, hier von Matthias Jöllenbeck, unzufrieden.
Methode dahinter? Torsten Lieberknecht (links) ist regelmäßig mit den Schiedsrichterentscheidungen, hier von Matthias Jöllenbeck, unzufrieden.dpa

Der Darmstädter Trainer Torsten Lieberknecht vergaloppiert sich nach dem 1:3 in Stuttgart. Die Niederlage erklärt sich mit zu großem Respekt vor dem Gegner, nicht aber mit einer Benachteiligung.

Giftiger, galliger, respektloser, rotziger: Trainer Torsten Lieberknecht hat in den vergangenen Tagen einige Adjektive verwendet, um den großen Mangel im Spiel seines Teams zu benennen. Und seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, dass seine „Lilien“ mehr auf die eigenen Kräfte vertrauen anstatt ängstlich auf die ach so großen Fähigkeiten der arrivierten Bundesliga-Gegner zu schauen. Darmstadt 98 hat diese Bundesligasaison – so viel ist nach fünf Spieltagen klar – nicht mit der Unbeschwertheit des Außenseiters, nicht mit einer Freibeuter-Mentalität des Underdogs begonnen.

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