Führungschaos beim HSV :
Bruchhagen für Beiersdorfer?

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Ab nach Hamburg? Heribert Bruchhagen steht angeblich für den Posten von Dietmar Beiersdorfer bereit
Ab nach Hamburg? Heribert Bruchhagen steht angeblich für den Posten von Dietmar Beiersdorfer bereitdpa

Nach dem ersten Saionsieg fordert HSV-Trainer Gisdol, dass in der Hamburger Führungsriege Ruhe einkehrt. Teile des Aufsichtsrats wollen dazu offenbar den bisherigen Vorstandschef ablösen. Der Nachfolge-Kandidat hält sich jedoch bedeckt.

Heribert Bruchhagen soll laut Medienberichten bereitstehen, um Dietmar Beiersdorfer als Vorstandsvorsitzenden des Bundesliga-Vorletzten Hamburger SV zu beerben. Wie die „Hamburger Morgenpost“ und das Fußball-Magazin „Kicker“ berichten, soll der ehemalige Frankfurter Vorstandschef Teilen des Aufsichtsrates bei einem Treffen sein grundsätzliches Interesse bestätigt haben. Dies sei allerdings an die Bedingung geknüpft, dass sich der HSV sauber von Beiersdorfer trenne.

Bruchhagen selbst wollte sich am Donnerstag nicht äußern und verwies im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur auf den Satz, den der TV-Sender Sky verbreitet hatte. „Ich werde mich zu diesem Thema nicht äußern. Nur so viel: Ich fühle mich bei Sky sehr wohl“, wurde der 68-Jährige zitiert. Bruchhagen war von 1992 bis 1995 schon einmal Manager beim HSV. Derzeit stehen die Norddeutschen mit sieben Punkten aus 13 Spielen auf Platz 17 der Tabelle.

HSV-Trainer Markus Gisdol äußerte vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr / live auf Sky und im Bundesligaticker auf FAZ.NET) den Wunsch, dass nach dem kleinen Aufwärtstrend mit der Mannschaft auch im Hintergrund Ruhe einkehrt: „Das sind natürlich immer wieder kleine Störfeuer, aber wir dürfen uns nicht davon irritieren lassen.“

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