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4:1 gegen Mainz : Huntelaar bringt Schalke ein Schrittchen voran

  • Aktualisiert am

Huntelaars Fingerzeig: Für Schalke geht es mal wieder einen Schritt nach vorne Bild: dpa

Schalke 04 beginnt nach dem Debakel gegen Chelsea furios und ist anschließend effizient. Huntelaar trifft gleich dreimal. Die Mainzer sind nur Aufbauhelfer.

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          Vor ein paar Tagen hatte Roberto Di Matteo die Schrittfolge  „auf“ Schalke erläutert. „Wir machen einen oder zwei Schritte nach vorn und  dann wieder einen zurück“, sagte der Fußball-Lehrer. Vier Tage nach dem  kolossalen Rückschritt gegen Chelsea London in der Champions League bestätigte die Mannschaft des FC Schalke 04 die Worte ihres Cheftrainers. Beim 4:1 gegen Mainz 05 machten die Gelsenkirchener in der Bundesliga wieder einen Schritt nach vorn.

          Den klaren Sieg verdankten sie einer soliden  Mannschaftsleistung und vor allem der Zielsicherheit des dreimaligen  Torschützen Klaas-Jan Huntelaar (9./25./61. Minute). Den vierten Treffer steuerte Tranquillo Barnetta bei (54.). Shinji Okazaki hatte für eine schwache Mainzer Mannschaft zwischendurch das Anschlusstor erzielt (44.).

          Di Matteo baut um

          Wie von Di Matteo gewünscht gelang es den Schalkern, das Debakel gegen  Chelsea auszublenden. Statt mit sich und der Welt zu hadern, erinnerten die  Spieler sich daran, wie gut ihnen in der Woche zuvor gegen den VfL Wolfsburg  alles vom Fuß gegangen war. Sie kehrten zum 3-5-2-System mit drei  Innenverteidigern und zwei Stürmern zurück. Di Matteo veränderte zwar die  Grundordnung, nahm aber im Vergleich zur Champions-League-Partie nur zwei  Personalwechsel vor. Christian Fuchs rückte für den verletzten Santana in die Startelf, Max Meyer ersetzte den erkrankten Mittelfeldstrategen Kevin-Prince  Boateng auf der „Zehn“.

          Die beiden „Neuen“ machten mit ihren Tatbeiträgen zum zweiten Tor gemeinsam  den Weg frei für den Torschützen Huntelaar. Beim ersten Treffer hatte der  niederländische Stürmerstar von einer Kopfball-Vorlage Eric Choupo-Motings  profitiert, der die Kugel mit dem Kopf weitergeleitet hatte. Wie gegen  Wolfsburg hatte Schalke zeitig ein Fundament gelegt. Und zwei frühere Mainzer hatten nicht unwesentlich daran mitgewirkt. Fuchs und Choupo-Moting gehörten neben Jan Kirchhoff und Roman Neustädter zu den insgesamt vier Spielern in der  Schalker Elf, die schon einmal das Trikot des FSV Mainz 05 getragen hatten.

          Mainzer Aufbauhelfer

          Die aktuelle Mainzer Mannschaft trat über weite Strecken der ersten Hälfte  als Aufbaugegner für Schalke auf - bis kurz vor dem Halbzeitpfiff. Anders als  gegen Wolfsburg ging die Heimelf aber nicht mit drei Toren Vorsprung in die  Pause, (was angesichts weiterer Chancen durchaus möglich gewesen wäre), sondern  nur mit einem 2:1. Einen lichten Moment hatten die lange Zeit harmlosen Mainzer  nämlich doch. Nachdem Torhüter Ralf Fährmann den ersten Versuch von Stefan Bell  noch abgewehrt hatte, war Okazaki im Nachschuss erfolgreicher und verkürzte den  Rückstand. Das genügte, um die Schalker Ruhe vorübergehend zu stören.

          Mainz kam mit dem  erkennbaren Vorsatz aus der Kabine zurück, den Ausgleich zu erzielen. Doch  schon der erste Gegenstoß der Schalker konterkarierte dieses  Bemühen. Gelegenheitsarbeiter Barnetta, für den verletzten Kirchhoff  eingewechselt, nutzte seine feine Schusstechnik, um mit einem Weitschuss den  Vorsprung wieder auszubauen. Sieben Minuten später war die Mainzer  Widerstandsbewegung vollends zurückgedrängt - Huntelaar schuf mit seinem  dritten Tor klare Verhältnisse. Nach gut einer Stunde war das Spiel  entschieden, und die Fans des FC Schalke konnten schunkelnd den  „Schalke-Walzer“ genießen.

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