https://www.faz.net/-gtm-75az3

FC Schalke 04 : Der „Hunter“ jagt weiter „auf Schalke“

  • Aktualisiert am

Weiter in „Königsblau“: Der niederländische Torjäger Huntelaar bleibt Schalke treu Bild: dpa

Klaas-Jan Huntelaar bleibt bei Schalke 04: Der niederländische Torjäger verlängert seinen Kontrakt beim Fußball-Bundesligaklub nach langen Verhandlungen um zwei weitere Spielzeiten bis zum 30. Juni 2015. Er möchte „ein positives Zeichen setzen“.

          1 Min.

          Der „Hunter“ geht weiterhin für den FC Schalke 04 auf Torejagd: Klaas-Jan Huntelaar hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nach langer Bedenkzeit um zwei weitere Spielzeiten bis zum 30. Juni 2015 verlängert. Dies teilte der Revierklub an diesem Sonntag mit. Damit hat der Klub einen wichtigen Teil der Personalplanungen abgeschlossen und kann weiterhin auf den besten Torjäger der vergangenen Saison setzen.  „Ich habe mich immer auf Schalke wohlgefühlt, beim Verein und seinen Fans. Ich möchte nun auch ein positives Zeichen setzen, denn ich glaube an unser Team und daran, dass wir in der Rückrunde in der Bundesliga noch viel erreichen können“, schilderte der 29 Jahre alte Niederländer die Beweggründe für seine Entscheidung.

          Huntelaar war im Sommer 2010 vom AC Mailand zum FC Schalke gewechselt, wurde mit dem Klub 2011 DFB-Pokalsieger und war in der abgelaufenen Saison mit 29 Treffern bester Bundesliga-Torschütze. Insgesamt erzielte der Nationalspieler 48 Pflichtspieltore für die Schalker 2011/12. Schalkes Sportvorstand Horst Heldt bestätigte schon vor einigen Tagen, dass die Tendenz zur Vertragsverlängerung positiv sei. Eigentlich sei die entscheidende Phase der Gespräche erst für den nächsten Monat geplant gewesen. „Umso mehr freut es mich, dass Klaas-Jan nun auf uns zugekommen ist, um ein klares Signal an den gesamten Verein für die zweite Hälfte der Saison zu setzen“, sagte Heldt.

          Gerne auch artistisch: Huntelaar weiß sich gegen die Abwehrspieler durchzusetzen

          Der im niederländischen Voor-Drempt geborene Torjäger, dem in der Bundesliga-Hinrunde erst fünf Treffer gelangen, hat sich für seine Entscheidung Zeit gelassen. „Ich habe lange und gründlich nachgedacht und bin sehr dankbar dafür, dass die Verantwortlichen mir die Zeit gegeben haben. Aber nun habe ich den Entschluss gefasst, bei dem ich das beste Gefühl habe“, erzählte er. Vor seiner Schalker Zeit war der Niederländer bei einigen renommierten Klubs unter Vertrag, konnte sich aber nicht überall durchsetzen. Nach zweieinhalb Jahren bei Ajax Amsterdam, wo er in 136 Spielen 105 Tore erzielte, wechselte er zu Real Madrid (20 Einsätze/8 Tore) und dann zum AC Mailand (30/7). In seinen 59 Länderspielen gelangen ihm 34 Treffer.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Donald Trump am Mittwoch im Rosengarten des Weißen Hauses.

          Oberstes Gericht entscheidet : Trumps Steuererklärungen bleiben zunächst geheim

          Amerikas Präsident muss nicht damit rechnen, dass im Wahlkampf seine Steuererklärungen öffentlich werden. Das hat das Oberste Gericht entschieden. Dafür steigen die Chancen eines New Yorker Bezirkstaatsanwalts, Finanzunterlagen von Trump zu erhalten.
          Joe Kaeser bei der virtuellen Siemens-Hauptversammlung am 9. Juli

          Abspaltung von Siemens Energy : „Joe Kaeser hat nichts gelernt“

          Die größte Transformation der Siemens-Geschichte ist fast einmütig abgesegnet worden. Der Börsengang der Energiesparte dürfte das Ereignis des Jahres am deutschen Aktienmarkt werden. Fridays for Future sieht ein „fossiles Geschäftsmodell“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.