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Später Sieg gegen Köln : Erfolgreiches Debüt für Hoeneß

  • -Aktualisiert am

Später Sieg für Hoffenheim Bild: dpa

Sebastian Hoeneß erlebt mit Hoffenheim einen erfolgreichen Einstieg in die Bundesliga. Zu verdanken hat er es seinem treffsicheren Torjäger Kramaric.

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          Es war wie immer, wenn sich der 1. FC Köln und die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga zuletzt begegnet sind. Am Ende gewannen stets die Nordbadener. Den fünften Erfolg nacheinander hatten die Kraichgauer mit ihrem neuen Trainer Sebastian Hoeneß vor allem ihrem kroatischen Stürmer Andrej Kramaric zu verdanken, dem zum Saisonauftakt gleich ein Hattrick gelang (3. Minute/45.+4 Foulelfmeter nach Videobeweis/90.+2). Dennoch war der 29-jährige nach der Partie unzufrieden: „Das war Glück, das kann Hoffenheim viel besser. Das ist nicht genug, wenn wir weiter so spielen."

          Bundesliga

          Die Kölner dagegen waren im Pech, hatten sie sich doch nach einer schwachen Anfangsphase ansehnlich zurückgekämpft. Neuzugang Sebastian Andersson (22.) und Dominick Drexler (86.) schossen die Treffer in dieser bewegten Partie, an deren Ende sich nur die Kraichgauer freuen konnten. Sie scheinen zumindest gerüstet, das womöglich ungleiche Duell mit dem Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner FC Bayern München am kommenden Sonntag mutig und beflügelt aufnehmen zu können.

          Die Kölner gewannen ihrer Niederlage auch erfreuliche Erkenntnisse ab, war doch ihr erster Auftritt in der neuen Spielzeit nicht so dürftig, wie so mancher nach mäßigen Vorbereitungsspielen befürchtet hatte. Vor allem die Berliner Neuzugänge, Stürmer Andersson, der von Union kam, und Spielmacher Ondrej Duda, der zuvor bei der Hertha spielte, überzeugten mit Torgefährlichkeit und guten Ideen.

          Von 9200 auf null: Jede Wachstumserwartung in Richtung Normalität ist in Corona-Zeiten mit einem Risikofaktor behaftet. Und weil die Infektionszahlen in Köln zuletzt steil anstiegen, so dass die für die Bundesliga relevante Inzidenz-Wochenziffer von 35 Infizierten auf 100.000 Einwohner am Samstag erreicht war, fand der Auftakt zur neuen Saison qua behördlicher Anordnung ohne die heißersehnten FC Anhänger statt. Schade.

          Die Fans verpassten ein Spiel von der besseren Sorte, auch wenn der FC als Verlierer vom Platz ging.  Am kommenden Samstag muss das Team von Trainer Markus Gisdol in Bielefeld antreten – beim Aufsteiger Arminia. Auch das ein Duell, das wieder beiderseits viel verheißt.

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