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Zweite Liga : St. Pauli verspielt 3:0 gegen Dresden

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Da landete der Ball aus St. Paulis Sicht noch im richtigen Netz: Waldemar Sobota hatte soeben das 2:0 für die Hamburger erzielt. Bild: dpa

Trotz eines Drei-Tore-Rückstands und einer Roten Karte hat Dynamo Dresden gegen den FC St. Pauli aus einem 0:3 noch ein 3:3 gemacht. Auch die Arminia holte trotz aufzuholender Tore noch einen Punkt.

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          Dynamo Dresden hat mit einer Aufholjagd eine Heimniederlage verhindert. Am fünften Spieltag der Zweiten Bundesliga drehte Dresden trotz Unterzahl gegen den FC St. Pauli einen 0:3-Rückstand und durfte am Ende beim 3:3 (1:3) noch einen Punkt bejubeln. Auch Arminia Bielefeld holte beim 2:2 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth einen Rückstand auf, verpasste durch das Remis aber den möglichen Sprung an die Tabellenspitze. Ein Auswärtssieg gelang dagegen Jahn Regensburg beim deutlichen 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den weiterhin sieglosen Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden.

          29.953 Zuschauer in Dresden sahen ein spektakuläres Spiel, in dem die Dresdner die Anfangsphase komplett verschliefen. Dimitrios Diamantakos (13. Minute, 29.) und Waldemar Sobota (16.) sorgten für eine frühe 3:0-Führung der Hamburger, ehe Dresden noch vor der Pause durch Jannis Nikolaou zum Anschlusstreffer kam (40.). In der zweiten Halbzeit drückte Dresden, erneut Nikolaou brachte mit dem 2:3 (54.) die Hoffnung im Rudolf-Harbig-Stadion zurück. Ausgerechnet der überragende Mittelfeldspieler schien durch eine Rote Karte wegen groben Foulspiels (83.) zum tragischen Helden zu werden, ehe Moussa Kone (85.) in Unterzahl doch noch zum Ausgleich traf.

          2. Bundesliga

          Nach zuvor drei Siegen reichte es für die Bielefelder nur zu einem Punkt – gegen allerdings einen starken Gegner. Fürth agierte taktisch gut, technisch stark und ging durch Branimir Hrgota (4. Minute) und Havard Nielsen (22.) früh in Führung. Arminia gelang erst durch eine Leistungssteigerung sowie einen durch Fabian Klos verwandelten Foulelfmeter (28.) und den Treffer von Joan Simun Edmundsson (63.) der Ausgleich. Das erste Fürther Tor resultierte aus einem kapitalen Fehler von Stefan Ortega: Arminias Schlussmann spielte den Ball nach einem Rückpass ausgerechnet Stürmer Hrgota direkt vor die Füße. Nur wenig später erhöhte Nielsen nach einem Freistoß per Kopf auf 2:0. Aber die Gastgeber gaben nicht auf. Bielefeld übernahm nach einer schwachen Anfangsphase fortan die Initiative und durfte nach Klos' Elfmetertor hoffen. Hans Nunoo Sarpei hatte Edmundsson gefoult. Zwar hatten die Gäste auch nach dem Anschlusstreffer gute Chancen, aber den Schlusspunkt der Partie setzte Arminia-Angreifer Edmundsson.

          In Wiesbaden sahen 3857 Zuschauer eine klare Angelegenheit zugunsten der Gäste. Überragender Akteur bei Regensburg war der dreifache Torschütze Marco Grüttner (34., 60., 76.). Zudem unterlief Moritz Kuhn (42.) ein Eigentor. Jann George (84.) traf zum Endstand.

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