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Zweite Bundesliga : Dominante Hannoveraner gewinnen nicht

  • Aktualisiert am

Jannik Dehm (rechts) und Brandon Borrello von Dynamo Dresden im Zweikampf. Bild: dpa

Das Spiel zwischen Hannover und Dresden im Zeichen des Todes von Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner endet unentschieden. Holstein Kiel gewinnt in Regensburg und ist in der Rückrunde noch unbesiegt.

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          Holstein Kiel hat den Aufwärtstrend bestätigt und fortgesetzt. Im Gastspiel beim SSV Jahn Regensburg gelang der Mannschaft von Trainer Marcel Rapp am Sonntag ein 2:1 (1:1)-Erfolg. Sie blieb damit auch im dritten Spiel der Rückrunde gegen einen starken Gegner unbesiegt. Zuvor hatte es bereits einen Sieg gegen den FC St. Pauli (3:0) und einen kleinen Erfolg beim FC Schalke 04 (1:1) gegeben. Für Rapp war es der erste Auswärtserfolg mit den Kielern.

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          Scott Kennedy (12. Minute) brachte die Regensburger in deren 300. Zweitligaspiel früh in Führung, die Julian Korb (35.) und Alexander Mühling (59./Foulelfmeter) aber für die Kieler drehen konnten. Die Regensburger vergaben wiederum einen Foulelfmeter (42.), mit dem Max Besuschkow am gut reagierenden KSV-Keeper Thomas Dähne scheiterte.

          In der abwechslungsreichen Partie hatte Finn Porath zunächst Pech, als sein 18-Meter-Schuss nur den Pfosten traf (52.). Bei seiner nächsten Aktion wurde Porath von Benedikt Gimber gefoult. Mühling ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen. Dessen 16. Elfmetertor beim 17. Versuch führte zum wichtigen Auswärtssieg der Kieler, die in der Tabelle auf den elften Platz vorrückten.

          Im Zeichen des Todes von „Dixie“ Dörner

          Einen wichtigen Punkt im Kampf um den Abstieg hat sich unterdessen Dynamo Dresden gegen einen direkten Konkurrenten erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt holte am Sonntag ein 0:0 bei Hannover 96. In der 82. Minute verhängte der Schiedsrichter zunächst einen Foulelfmeter für Hannover. Doch nach einem Eingriff des Videoassistenten wurde diese Entscheidung in einen Freistoß sowie eine Gelb-Rote Karte für Dynamos Michael Akoto (84.) korrigiert, der den 96-Stürmer Maximilian Beier kurz vor dem Strafraum gefoult hatte.

          Das Spiel stand ganz im Zeichen der verstorbenen Dynamo-Legende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner. Die Dresdner liefen in schwarzen Trikots auf. Vor dem Anpfiff legten beide Mannschaften eine Schweigeminute ein. Der 100-malige DDR-Nationalspieler war am Mittwoch nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben.

          Dynamo gestaltete die erste Halbzeit noch ausgeglichen, doch danach dominierten die Hannoveraner. Linton Maina (21.), Cedric Teuchert (38./48.), Sebastian Stolze (73.) und Hendrik Weydandt (79.) vergaben vor 500 Zuschauern die besten Möglichkeiten für die Niedersachsen.

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