Tennisprofi Marterer : Ein Versprechen für die Zukunft

Im dritten Satz stellt Maximilian Marterer den Sandplatzkönig Rafael Nadal vor Schwierigkeiten. Doch mehr als Respekt kann der Tennis-Neuling nicht gewinnen.
Irgendwie kommt es einem vor, als sei das nicht erst vier Monate her. Ende Januar saß Maximilian Marterer in Melbourne in einem schicken, nagelneuen Interviewraum mit schönem Blick auf die Rod Laver Arena und berichtete, wie es ihm bei den Australian Open und davor in seinem Leben als Tennisprofi ergangen war. Er wirkte ein bisschen schüchtern und schien sich jede Antwort genau zu überlegen. Alles in allem machte er seine Sache gut, und gefasst ertrug er auch Nachfragen zu einem Thema, das nichts mit Tennis zu tun hatte. Wieso er, der in Nürnberg geborene Franke, ausgerechnet Fan der TSG Hoffenheim sei und nicht des traditionsreichen Klubs vor seiner Haustür? Das habe sich so ergeben, und jetzt sei er froh darüber, sagte er. In Hoffenheim wurden die Worte wohlwollend vernommen; vor dem Spiel der dritten Runde der Australian Open meldete sich der Fußball-Bundesligaklub und lud Marterer zu einem Heimspiel ein.





