Formel 1 : Haas setzt auf die Zukunft

Haas F1 wird zum Opfer der Motorenmisere von Ferrari. Die starke Abhängigkeit des Rennstalls zu den Italienern rächt sich nun mit einem Abrutschen in der Tabelle. Teamchef Günther Steiner sucht nach einem Ausweg aus der Krise.
Die Fahrer wissen es seit einer Woche. Der amerikanische Haas-F1-Rennstall machte es am Donnerstag vor dem Rennen in Portugal offiziell, damit Romain Grosjean und Kevin Magnussen nicht auf die immer wiederkehrenden Fragen die immer gleichen ausweichenden Antworten geben müssen. Beide Piloten bekamen den blauen Brief. Grosjean nach fünf, Magnussen nach vier Jahren im Team. Grosjean war ein Mann der ersten Stunde, als der amerikanische Rennstall mit einem neuen Geschäftsmodell als enger Partner von Ferrari in der Formel 1 debütierte. 70 Prozent des Pakets stammen von Ferrari. Haas F1 entwickelt nur das Chassis und die Aerodynamik. Die starke Abhängigkeit von Ferrari macht es für die Amerikaner so schwierig, den Motorpartner zu wechseln. „An unserer Beziehung mit Ferrari hängt mehr als das halbe Auto“, sagt Teamchef Günther Steiner.





