Goldrausch in der Sahara : Das gelbe Fieber

Ein Goldrausch hat die Sahara erfasst: Die Goldsucher riskieren Leben und Gesundheit, die ökologischen Schäden sind irreparabel. Und die Profite gehen an Milizen, kriminelle Netzwerke – und an korrupte Beamte und Politiker.
Verwegene Gestalten auf der Suche nach dem Glück. Der Traum vom Gold scheint zum Greifen nah zu sein. In der Sahara wütet ein Fieber, und Horden von Infizierten strömen aus allen Ecken und Enden des afrikanischen Kontinents in die letzten Winkel der größten Wüste der Welt. Sie überfluten die Ebenen, drängen sich in engen Tälern und erklimmen höchste Berge. Es sind Hunderttausende: Nomaden und Sesshafte, Arme und Reiche, die Zentimeter um Zentimeter Boden nach dem Edelmetall durchwühlen. Ganz egal, ob die Sonne sticht, ein eiskalter Wind über die Wüste fegt oder Covid-19 die Welt in Atem hält.





