Kommentar zum FC Bayern : Lieber Mist statt Dreck?

Der FC Bayern übt strenge Medienschelte und fordert: Sachliche Kritik ja, Polemik, Beleidigungen nie und nimmer! Ein schöner Vorsatz. Doch wenig später bezeichnet Uli Hoeneß die Leistung eines Spielers selbst schon wieder als „Scheißdreck“.
Das ist mal eine Ansage: Der FC Bayern stellt die Würde seiner Spieler und Trainer, den Respekt vor ihnen und einen anständigen Umgang mit den Profis in den Mittelpunkt seiner Medienkritik. Rummenigge und Hoeneß haben mit einer hörbaren Portion Wut im Bauch über den Verfall der Sitten geklagt. Sie wollen es nicht mit dieser Suada bewenden lassen, drohen mit dem Kadi: Jedenfalls Prozess am Hals. Die gut halbstündige Schelte wirkte anfangs wie die Reaktion auf eine Majestätsbeleidigung.






