Eintracht Frankfurt : Bobic wittert Gefahr

Nach der Niederlage gegen den Zweitligisten Sandhausen ist die Stimmung bei der Eintracht angespannt. Besonders in Anbetracht der nächsten Gegner.
Die Gelegenheit, die Länderspielpause mit dem guten Gefühl zu überbrücken, dass sie gewappnet ist für die kommenden Aufgaben, hat die Eintracht ziemlich leichtfertig verspielt. Zunächst war es die Niederlage in Freiburg (0:1), durch die sich die Stimmung eintrübte. Erstmals während seines vor sieben Monaten begonnenen Frankfurter Engagements ging Niko Kovac danach mit den Spielern öffentlich hart ins Gericht, warf ihnen eine nachlässige Arbeitseinstellung vor, die in der Feststellung gipfelte, es habe den Akteuren am nötigen Willen gemangelt. Das jüngste Privatspiel, das der Klub anberaumt hatte, um die Profis, die nicht zu Nationalteams abgestellt wurden, während der Unterbrechung im Liga-Programm zu beschäftigen, entpuppte sich ebenfalls als Reinfall. Beim 1:3 in Sandhausen gab Kovacs Rumpftruppe, die durch eine Handvoll A-Jugendlicher ergänzt wurde, kein Bild ab, das gut aussah und zu Optimismus Anlass gegeben hätte.





