Psychische Erkrankungen : Unter dem Helm kann man gut heulen

Dieter Schneider will mit seinen Motorradreisen auf Hilfsangebote bei Depressionen aufmerksam machen. Wie sehr psychische Erkrankungen tabuisiert werden, hat er selbst erfahren müssen.
„Wer auf dem Motorrad sitzt, nimmt viel auf von seiner Außenwelt, mit Geist und Körper. In diesem Umfeld scheint es für viele Menschen leichter zu sein, über psychische Probleme zu sprechen“, sagt Dieter Schneider. Er ist Initiator einer Serie von Motorrad-Veranstaltungen, der „Fellows Rides“, die er 2021 ins Leben gerufen hat. Ihre Botschaft: „Mit offenem Visier für Depressionshilfe“. Sie richtet sich an die Teilnehmer wie auch, über die Medien, an die Öffentlichkeit. Die „Fellows Rides“ sollen auf die Volkskrankheit Depression aufmerksam machen sowie die Spendenbereitschaft für Projekte zugunsten der „mentalen Gesundheit“ wecken. 2022 fanden vier Fahrten in Deutschland und Österreich statt, in diesem Jahr stehen 14 Termine auf dem Programm, von Mai bis Oktober – in Deutschland, darunter erstmals in Berlin, in Österreich, Rumänien und Portugal.


