Zeitenwende im Eiskanal :
Warum die Dominanz der Rodlerinnen gebrochen ist

Von
Klaus-Eckhard Jost, Innsbruck-Igls
Lesezeit:
Plötzlich die Nummer eins unter den deutschen Rodlerinnen: Julia Taubitz
Plötzlich die Nummer eins unter den deutschen Rodlerinnen: Julia Taubitzdpa

Pausen, Rücktritt und Nachwuchs: Das deutsche Rennrodeln befindet sich im Umbruch. Julia Taubitz ist eine Frontfrau wider Willen. Ob die Stars der Szene in den Eiskanal zurückkehren? Das entscheidet in doppelter Weise der Nachwuchs.

Der Blickwinkel ist ungewohnt. Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger sind wie jedes Jahr nach Innsbruck-Igls an die Olympiabahn gefahren. Doch statt sich in den 888 Meter langen Eiskanal zu stürzen, standen die viermalige Olympiasiegerin und die Olympiazweite im Zielraum und beobachteten ihre ehemaligen Konkurrentinnen. Beide nehmen sich in diesem Winter eine Auszeit, beide erwarten im Frühjahr Nachwuchs. Weil auch Tatjana Hüfner, die Olympiasiegerin von 2010, nach ihrem Rücktritt nicht mehr dabei ist, hat das deutsche Team der Rennrodlerinnen eine Frischzellenkur erfahren (müssen).

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