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Überraschung im Riesenslalom : Die besondere Geschichte des Stefan Luitz

  • -Aktualisiert am

Stefan Luitz feiert ausgelassen im Zieleinlauf. Bild: AP

Skirennfahrer Stefan Luitz schafft einen Befreiungsschlag und gewinnt den Riesenslalom in den Vereinigten Staaten. So außergewöhnlich macht den Sieg erst seine persönliche Geschichte.

          Der Blick auf die Anzeigetafel war umwerfend für Stefan Luitz. Er ließ sich jedenfalls anschließend in den Schnee von Colorado fallen und blieb dort sekundenlang liegen. Dem 26 Jahre alten Allgäuer wäre es egal gewesen, wenn dort Schlamm oder Dreck statt der weißen Pracht gelegen wäre. Denn er hatte etwas geschafft, für das sogar das manchmal inflationär benutzte Wort sensationell angebracht ist. Luitz gewann den Weltcup-Riesenslalom auf der WM-Piste von 2015. „Es ist unglaublich“, sagte er. Und das gleich aus mehreren Gründen. In elf der vergangenen zwölf Rennen in dieser Disziplin davor, die Weltmeisterschaft in St. Moritz und die Olympischen Spiele in Pyeongchang inklusive, hatte schließlich Marcel Hirscher triumphiert. Am Sonntag nun musste sich der Österreicher um 14 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Außerdem war dies vor Luitz auch erst zwei deutschen Skirennläufern gelungen: 2014 Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen in Adelboden und 41 Jahre davor dem Mittenwalder Max Rieger in Kanada am Mount St. Anne.

          Doch so außergewöhnlich macht den Sieg erst die persönliche Geschichte von Stefan Luitz. Vor knapp einem Jahr zog er sich in Alta Badia einen Kreuzbandriss zu, schon den zweiten in seiner Karriere. Dass ein Skirennläufer nach einer so schweren Verletzung auf Anhieb fast besser ist als davor, kommt höchst selten vor – und brachte Luitz auch den höchsten Respekt der Konkurrenz ein. „Es ist Stefan von Herzen zu gönnen, weil er sich immer verletzt hat, wenn er auf dem Sprung war. Er hat mit den schwersten Weg aller Weltcup-Fahrer gehen müssen“, sagte zum Beispiel Hirscher.

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