Tour de Ski : Hennig läuft in die Top Ten

Das Podium bei der Tour de Ski ist für die deutschen Langläufer zwar auch ohne Norweger außer Reichweite, dennoch darf Bundestrainer Schlickenrieder mit seinem Team zufrieden sein.
Ein „Lichtblick“ von Katharina Hennig, eine Aufholjagd von Lucas Bögl: Nach dem verpatzten Auftakt im Sprint haben sich die deutschen Skilangläufer bei der Tour de Ski verbessert. Das Podium ist zwar auch in Abwesenheit der dominierenden Norweger außer Reichweite, dennoch darf Bundestrainer Peter Schlickenrieder mit seinem Team positiv in Richtung der weiteren Etappen blicken.
Vor allem Katharina Hennig ist nach Platz fünf im Massenstart am Samstag, dem besten deutschen Langlauf-Resultat des Winters, und einem starken Verfolgungsrennen am Sonntag auf Top-Ten-Kurs. Die Vorjahres-Achte ist nun Neunte der Gesamtwertung und macht Schlickenrieder damit Mut für die nahende Heim-WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März). Es führt die Amerikanerin Jessie Diggins vor ihrer Landsfrau Rosie Brennan (+5,6 Sekunden). Hennig liegt 1:28,7 Minuten zurück.
Immerhin unter die besten 20 lief Lucas Bögl vor. Er verbesserte sich am Sonntag über 15 Kilometer vom 31. auf den 17. Platz. Insgesamt war er nur 22 Sekunden langsamer als der überragende Russe Alexander Boluschnow, der nach dem Wochenende mit 53 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Artem Malzew der erfolgreichen Titelverteidigung entgegenläuft. Bögl hat 2:54 Minuten Rückstand.





