Unfälle bei Streif-Abfahrt :
Und plötzlich ist nur noch Stille

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Dauer-Einsatz für den Hubschrauber: Georg Streitberger erwischt es am schlimmsten bei seinem Sturz.
Dauer-Einsatz für den Hubschrauber: Georg Streitberger erwischt es am schlimmsten bei seinem Sturz.dpa

Von der Party-Stimmung bei der legendären Streif-Abfahrt ist nach drei schweren Unfällen nichts mehr zu spüren. Die Diskussion über Sinn und Unsinn dieses Rennens wird lauter.

Der erste Einschlag war der Schlimmste. Eben noch Party-Stimmung am Zielhang der Streif in Kitzbühel, nun plötzlich gespenstische Stille. Der Österreicher Georg Streitberger, mit Startnummer 7 ins berühmteste Abfahrtsrennen der Welt gegangen, war nach dem Sprung über die Hausbergkante geradeaus und ungebremst in die Fangzäune gerauscht. Ein Aufschrei, bestürzte Gesichter, gedämpfte Musik. Die Stelle lässt sich vom Zielraum einsehen, erstaunlich, wie still 40.000 Menschen von einem auf den anderen Moment sein können. Der Hubschrauber startet. Das Rennen ist für eine ganze Weile unterbrochen.

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