Alpiner Skirennsport : Gefährlicher als die Formel 1

Todesfälle wie der des Franzosen David Poisson sind im alpinen Rennsport selten. Aber vor allem die Abfahrer zahlen auf den Hochgeschwindigkeitspisten einen hohen Preis.
„Niederschmetternd“ schreibt Lindsey Vonn. „Herzzerreißend“ empfindet es Felix Neureuther. „So traurig“ ist Anna Veith. Alpine Skirennfahrer aus allen Nationen und Disziplinen reagieren geschockt auf den Tod ihres Kollegen David Poisson. Der 35 Jahre alte Franzose stürzte am Dienstag beim Training in Kanada schwer und starb noch auf der Piste. Einem Bericht des französischen Skiverbands zufolge verlor der Rennläufer bei etwa 100 Kilometern pro Stunde kurz vor dem Ziel auf der Strecke in Nakiska einen Ski, stürzte und rutschte durch zwei Fangzäune in einen direkt angrenzenden Wald. Dort prallte er offenbar gegen einen Baum. Pistenhelfer sollen noch versucht haben, ihn wiederzubeleben, blieben aber erfolglos. „Als wir eintrafen, stellten wir fest, dass er an der Unfallstelle gestorben war“, erklärte ein Sprecher der Rettungskräfte in Calgary gegenüber der Nachrichtenagentur AP.





