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Rodel-EM : Titel für Geisenberger und Wendl/Arlt

  • Aktualisiert am

Strahlende Gewinnerin: Nathalie Geisenberger Bild: EPA

Beim vorletzten Rodel-Wettbewerb der Saison gewinnen die deutschen Schlittenfahrer zwei Weltcups und die gleichzeitigen Europameisterschaften. Nur die Männer rodeln aus der Reihe.

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          Mit zwei EM-Titeln starten die deutschen Rennrodler aussichtsreich ins Weltcup-Finale am letzten Februar-Wochenende in Sotschi und können sich noch alle drei Gesamtsiege bei Frauen, Männern und Doppelsitzern sichern. Beim vorletzten Wettbewerb der Saison in Oberhof gewannen sowohl Natalie Geisenberger bei den Frauen als auch die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Schönau) ihre Weltcup-Rennen und die gleichzeitig ausgetragene Europameisterschaft.

          Die Miesbacherin sicherte sich ihren vierten EM-Titel vor ihren Teamkolleginnen Tatjana Hüfner (Blankenburg), die ihr letztes Rennen vor heimischem Publikum fuhr, und Dajana Eitberger (Ilmenau). Die 31-Jährige steht damit als erste Athletin überhaupt vor dem siebten Gesamtweltcupsieg in Serie. „Sie ist eine hervorragende Athletin und ist in allen Bereichen die Beste“, sagte Bundestrainer Norbert Loch.

          Auch bei den Doppelsitzern ist dem deutschen Duo Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl), das EM-Dritter wurde, der Sieg im Gesamt-Weltcup kaum noch zu nehmen. Doch die Konkurrenten wollen sich noch nicht geschlagen geben. „Das ist ein Titel, der uns stark macht. Wir greifen noch mal an“, versprach Wendl vor dem letzten Weltcup in Russland.

          Spannend ist es bei den Männern. Weltmeister Felix Loch wurde nur Siebter in Oberhof, der Weltcup-Erste Johannes Ludwig Fünfter. Titelverteidiger Semen Pawlitschenko gewann seinen dritten EM-Titel nacheinander und liegt mit 588 Punkten knapp hinter Ludwig (598) und knapp vor Loch (583) im Gesamtklassement. „Die Führung steht noch hautzart“, meinte Ludwig.

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