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Rodeln : Mysteriöses Übergewicht

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Kein Übergewicht zu sehen: Der Schlitten von Felix Loch war nicht regelkonform Bild: AP

Disqualifikation für Felix Loch: Der Rodel-Olympiasieger wird nach seiner Bestzeit beim Weltcup aus dem Wettbewerb ausgeschlossen, da sein Schlitten zu schwer war.

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          Die überraschende Disqualifikation von Rodel-Superstar Felix Loch hat den ansonsten erfolgreichen Weltcup-Start der deutschen Nationalmannschaft getrübt. Wegen eines 400 Gramm zu schweren Schlittens war der Olympiasieger am Sonntag in Innsbruck-Igls von der Rennleitung ausgeschlossen worden. Damit verpasste Loch den 26. Weltcup-Sieg seiner Karriere.

          „Sehr, sehr ärgerlich“, sagte der 26-Jährige. „Das ist eigentlich nicht zu erklären.“ Die Schlitten der Athleten dürfen im Weltcup ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten. Die Deutschen legten keinen Protest gegen die Disqualifikation ein.

          Für bessere Ergebnisse hatten am Vortag die deutschen Damen gesorgt. Im teaminternen Duell mit der favorisierten Natalie Geisenberger war Dajana Eitberger mit dem zweiten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere eine Überraschung gelungen. Die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken triumphierten zum dritten Mal nacheinander in Igls. Tatjana Hüfner wurde Vierte.

          Zum Abschluss des Weltcups sicherten sich die deutschen Rodler den Sieg in der Team-Staffel. Andi Langenhan, Europameisterin Dajana Eitberger und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken gewannen vor den zweitplatzierten Letten. Seit der Einführung der Staffel in der Saison 2010/2011 war es der 25. Weltcup-Erfolg einer deutschen Mannschaft in dieser Disziplin.

          „Durch die Disqualifikation von Felix bin ich natürlich auch angefressen“, sagte Bundestrainer Norbert Loch. „Das insgesamt gute Ergebnis trübt das aber nicht.“ Der zweite Weltcup der Saison findet bereits am kommenden Wochenende in Lake Placid statt.

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