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Eric Frenzel im Interview : „Das ist kein Fiasko“

Erschöpft im Ziel: Eric Frenzel Ende Februar Bild: Reuters

Das Abschneiden löste viel Kritik in den Medien aus: Nun spricht der Nordische Kombinierer Eric Frenzel im Interview über die Darstellung seiner beiden vierten Plätze bei der WM in Oberstdorf.

          4 Min.

          Vor knapp zwei Wochen ist die Nordische Ski-WM in Oberstdorf zu Ende gegangen. Sie sind in den Einzelwettbewerben der Kombinierer als bester Deutscher zweimal Vierter geworden, mit 5,9 Sekunden und 1:57,7 Minuten Rückstand auf den Ersten. In der F.A.Z. stand danach in einer Meldung: „Den deutschen Nordischen Kombinierern droht bei der Heim-WM ein Fiasko.“ Finden Sie das fair?

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Nicht wirklich. Wir hatten zwischen den zwei Rennen schon eine Medaille mit dem Team gewonnen. Und bei meinem ersten Rennen ging es, wie Sie sagen, um Sekunden. Das ist kein Fiasko. Ein Fiasko wäre es für mich gewesen, wenn man nicht im Ansatz Medaillenchancen gehabt hätte. Klar, die Erwartungen an uns sind hoch, auch die eigenen. Wir möchten Medaillen gewinnen. Wir lassen uns auch daran messen. Man sollte aber nicht vergessen: Wir haben uns im Vergleich zur vergangenen Saison deutlich gesteigert. Wir können mit unseren Leistungen zufrieden sein.

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