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Bob-EM : Hattrick für deutsche Bobfahrer

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Alle Kraft voraus: Bobfahrer Johannes Lochner und seine Anschieber Florian Bauer, Marc Rademacher und Christian Rasp beim Start. Bild: dpa

Gewaltige Dominanz der deutschen Bobfahrer bei der EM am Königssee. Nach Mariama Jamanka und Francesco Friedrich gewinnt auch Johannes Lochner. Doch die wichtigsten Rennen folgen erst noch.

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          Johannes Lochner ist zum dritten Mal in Serie Europameister im Viererbob und hat damit den deutschen Gold-Hattrick bei den Titelkämpfen am Königssee perfekt gemacht. Der Weltmeister gewann am Sonntag auf seiner Heimbahn vor dem Letten Oskars Kibermanis und Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich. Am Samstag hatte Friedrich bereits seinen vierten EM-Triumph im Zweier perfekt gemacht, bei den Frauen wurde Olympiasiegerin Mariama Jamanka zum zweiten Mal Europameisterin.

          Parallel gingen die Rennen am Königssee auch in die Weltcup-Wertung ein, damit geht zur Saisonhalbzeit wettbewerbsübergreifend weiterhin jeder Sieg in diesem Winter an die Bobs des deutschen Verbandes BSD. Der Höhepunkt des Winters steigt Ende Februar und Anfang März mit der WM im kanadischen Whistler.

          Im Vierer führte Lochner schon nach dem ersten Lauf, allerdings mit lediglich vier Hundertstelsekunden Vorsprung auf Kibermanis. Sein zweiter Durchgang war dann allerdings der mit Abstand schnellste des Rennens und brachte Lochner den ersten Saisonsieg ein. Der Olympia-Dritte Nico Walther (Oberbärenburg) schloss als Fünfter der EM und als Siebter der Weltcup-Wertung ab.

          In den Gesamtwertungen führt weiterhin Friedrich, vor allem im Zweier schien er in der Frühphase der Saison kaum zu schlagen. Seit dem Jahreswechsel muss der Sachse im kleinen Schlitten allerdings wieder gegen seinen stärksten Kontrahenten antreten. Ko-Olympiasieger Justin Kripps, bei den Winterspielen in Pyeongchang zeitgleich mit Friedrich siegreich, hatte die ersten Weltcups ausgelassen um sich intensiv auf seine Heim-WM in Whistler vorzubereiten. Am Königssee lag Kripps am Ende nur elf Hundertstel hinter Friedrich.

          Bei den Frauen hatte Jamanka einen deutschen Doppelsieg angeführt. Die 28-Jährige verwies Titelverteidigerin Stephanie Schneider (Oberbärenburg) auf den zweiten Platz.

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