Biathlon : Auf den Zahn gefühlt

Die deutschen Biathletinnen schaffen im ersten Weltcup nach Magdalena Neuner eine mittelprächtige Leistung. Andrea Henkel ist als Achte noch die Beste. Und Miriam Gössner beweist Mut zur Lücke.
Miriam Gössner lacht viel und gerne, und manchmal auch über sich selbst. Als sie nach dem Biathlon-Einzel von Östersund mit einer großen Zahnlücke vor die Kameras trat, hatte sie alle Sympathien auf ihrer Seite. „Wehe ihr lacht. Es ist nicht so schön, wenn man seinen Zahn verliert. Jetzt habe ich halt eine Lücke“, meinte die 22-Jährige. Mit ihrem Resultat, Rang elf mit 3:43,5 Minuten Rückstand, konnte die Bayerin dank der drittbesten Laufzeit sportlich zufrieden sein. Wie ihre fünf Teamkolleginnen vergab sie im ersten Rennen nach der Ära Magdalena Neuner jedoch mit vier Strafminuten (3:43,5 Minuten zurück) am Schießstand ein besseres Ergebnis.
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