Vertragsdauer in Corona-Krise :
Spielervermittler werfen Fifa „puren Aktionismus“ vor

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Schalker über den 30. Juni hinaus? Spielerberater sehen eine Verlängerung des Vertrags von Alexander Nübel als problematisch an.
Schalker über den 30. Juni hinaus? Spielerberater sehen eine Verlängerung des Vertrags von Alexander Nübel als problematisch an.dpa

Die Fifa sprach sich für eine Verlängerung der Verträge von Fußballprofis bis zum Ende der unterbrochenen Spielzeiten aus. Die Interessenvertretung der Spielerbrater sieht das juristisch als problematisch an. Es gibt aber auch andere Meinungen.

Die Deutsche Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) hat die Empfehlung des Weltverbands Fifa zur verlängerten Vertragsdauer in der Coronavirus-Krise kritisiert. „Die Empfehlung ist aus meiner Sicht purer Aktionismus“, sagte DFVV-Geschäftsführer Gregor Reiter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Die Frage der Laufzeit von Verträgen wird nicht von einem Weltverband entschieden, sondern von den Vertragsparteien.“ Der Weltverband hatte sich dafür ausgesprochen, dass Verträge an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden und erwartet, dass die Richtlinien „weltweit befolgt“ werden.

FAZ

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