Klaas-Jan Huntelaar : Schalkes "Hunter" Klaas-Jan Huntelaar Feiertage für einen Jäger und Sammler
Schon am Vorabend der Partie gegen den 1. FC Köln stand Klaas-Jan Huntelaar auf der Gewinnerseite. Er hatte Glück im (Karten-)Spiel; so schien es jedenfalls. Sein oftmals gutes Blatt hatte allerdings nicht nur mit einer Glückssträhne ...
Schon am Vorabend der Partie gegen den 1. FC Köln stand Klaas-Jan Huntelaar auf der Gewinnerseite. Er hatte Glück im (Karten-)Spiel; so schien es jedenfalls. Sein oftmals gutes Blatt hatte allerdings nicht nur mit einer Glückssträhne zu tun, sondern auch mit dem Wohlwollen eines Vorgesetzten, der Huntelaar zu dessen 28. Geburtstag eine Freude machen wollte. "Ich habe ihn am Abend beim Kartenspielen gewinnen lassen", sagte Horst Heldt, der Sportdirektor des FC Schalke 04. Tags darauf wechselte der Angreifer vom Spieltisch auf den Fußballplatz und erschütterte die anfangs solide Kölner Mannschaft so sehr, dass bei den Rheinländern einiges aus den Fugen geriet. Mit drei Toren brachte Huntelaar das Kölner Kartenhaus vollends zum Einstürzen. Der niederländische Nationalspieler bewies erst Nervenstärke am Elfmeterpunkt, hielt später im richtigen Augenblick den Kopf hin und zeigte sich am Ende beweglich genug, einem schwer zu erreichenden Flankenball den letzten Kick in die gewünschte Richtung zu geben. Besonders während der starken zweiten Hälfte des FC Schalke untermauerte Huntelaar die von ihm selbst aufgestellte These, Toreschießen sei "wie Fahrradfahren", also nicht zu verlernen, wenn man es einmal kann.





