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Snowboard-Finale : Kanadier Toutant holt Gold beim Big Air

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Big-Air-Olympiasieger Sebastien Toutant aus Kanada Bild: EPA

Vor den Augen Ivanka Trumps geht der erste Olympiasieg im Big-Air-Wettbewerb der Männer nach Kanada. Die Silbermedaille aber gewinnt der Amerikaner Kyle Mack. Bronze sichert sich der Brite Billy Morgan.

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          Sie klatschte in die Hände, erhob sich für jeden US-Starter und stach auf der Tribüne ganz in rot gekleidet optisch heraus: Doch auch Zuschauerin Ivanka Trump, Tochter und Beraterin des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, hat den Snowboardern der Vereinigten Staaten als Glücksbringerin nicht zum ersehnten Olympiasieg im Big-Air-Wettbewerb von Pyeongchang verhelfen können.

          Stattdessen gewann der Kanadier Sebastien Toutant die olympische Premiere auf der Anlage gegenüber von der Skisprungschanze im Alpensia Nordic Park. Der WM-Dritte von 2016 zeigte gleich zum Start zwei starke Versuche und hielt die Konkurrenz mit 174,25 Punkten klar auf Distanz.

          „Ich bin wirklich glücklich, dass es für mich geklappt hat. Und ich bin sehr froh, dass ich das Podium mit meinen Homies teilen kann“, sagte der 25 Jahre alte Kanadier. Mit seinen „Homies“ meinte er den Amerikaner Kyle Mack, der mit 168,75 Punkten Silber holte und den Briten Billy Morgan, der sich mit seinem letzten Versuch noch Bronze sicherte und Großbritannien erstmals bei Winterspielen eine fünfte Medaille bescherte.

          „Für mich ist wirklich ein Traum wahr geworden“, sagte Mack. Der Wettbewerb, bei dem die Springer waghalsige Versuche auf ihrem Snowboard zeigen, wurde erstmals bei Olympia ausgetragen. Deutsche Athleten waren nicht am Start.

          Von den drei Sprüngen im Finale der besten Zwölf wurden die beiden besten gewertet. Rund die Hälfte der insgesamt 36 Versuche konnten die Athleten beim Finale im Alpensia Nordic Stadium nicht stehen. Anders als beim Skispringen war das Stadion gut besucht, der Wettbewerb am frühen Morgen bot neben sportlicher Action auch eine vergleichsweise gute Stimmung.

          Der 17 Jahre alte Amerikaner Redmond Gerard, der im Slopestyle bereits olympisches Gold gewonnen hatte, verpasste als Fünfter das Double von Pyeongchang. Auch Mitfavorit Mark McMorris aus Kanada konnte sich als Zehnter keine weitere Medaille nach Bronze im Slopestyle sichern. Nach zwei missglückten Versuchen ging der 24-Jährige beim letzten Versuch kein Risiko mehr und zeigte einen Sicherheitssprung.

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