Furioser Spurt zu Olympiasieg : Vinzenz aus der Kiste

Wo holte er nur diesen Speed her? Kombinierer Geiger befreit sich mit einem irrwitzigen Endspurt aus dem „Psycho-Chaos“ der vergangenen Tage. Der Sieger brüllt seine Freude heraus.
Johannes Rydzek hatte das Ziel schon vor Augen. Er hatte den olympischen Wettbewerb in der Nordischen Kombination mit einem Lächeln begonnen, oben auf dem Balken der Normalschanze im Skizentrum in Zhangjiakou, dort, wo die Springer sonst mit unbewegtem Gesicht ganz in der Konzentration versunken sind. Rydzek schien es einfach zu genießen, hier zu sein. Es folgte ein „cooler Sprung zur richtigen Zeit“, wie er sagte: 104 Meter, beste Aussichten für den folgenden 10-Kilometer-Langlauf. Da führte Rydzek das Feld tatsächlich in die letzte der vier 2,5-Kilometer-Runden, 18 Sekunden betrug sein Vorsprung.
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