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Wimbledon : Djokovic stürzt, aber fällt nicht

  • Aktualisiert am

Schreckmoment: Djokovic ist umgeknickt Bild: AFP

In der dritten Runde von Wimbledon stürzt Mitfavorit Djokovic, scheitert aber nicht. Nicht mehr dabei ist dagegen Australian-Open-Siegerin Li Na.

          Trotz eines Schreckmoments ist der topgesetzte Novak Djokovic beim Grand-Slam-Tennisturnier in Wimbledon ins Achtelfinale eingezogen. Der von Boris Becker mitbetreute Serbe gewann seine Drittrundenpartie am Freitag gegen den Franzosen Gilles Simon trotz eines schmerzhaften Sturzes ungefährdet mit 6:4, 6:2, 6:4. Im Kampf um den Viertelfinaleinzug bekommt er es nun mit dessen Landsmann Jo-Wilfried Tsonga zu tun, der sich gegen Jimmy Wang aus Taiwan 6:2, 6:2, 7:5 durchsetzte.

          Beendet ist das Turnier hingegen für die Weltranglisten-Zweite Li Na. In der Damen-Konkurrenz unterlag sie der Tschechin Barbora Zahlavova Strycova - und ist wie schon bei den French Open früh aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

          Djokovic ließ sich in der ersten Partie auf dem Centre Court des fünften Turniertags auch nicht von einem Sturz von seinem Erfolg abbringen. Beim Stande von 3:2 aus seiner Sicht im dritten Durchgang war der 27-Jährige unglücklich ausgerutscht. „Das war ein Schock. Es war ein unangenehmer Sturz“, sagte Djokovic in einer ersten Reaktion. „Glücklicherweise ist dem Gelenk nichts passiert. Nur der Muskel tat ziemlich weh.“

          Djokovic hatte nach seinem Sturz sofort eine Verletzungspause genommen und sich im linken Schulterbereich behandeln lassen. Als der Rechtshänder wieder aufstand und es weitergehen konnte, klatschte auch der auf der Tribüne bangende Becker Beifall. Seinen ersten Matchball verwandelte der Serbe mit einem Schmetterball.

          Musste in den dritten Satz: Simona Halep

          Die Weltranglisten-Zweite Li Na schied nach einem knappen 6:7 (5:7), 6:7 (5:7) gegen die Nummer 42., Barbora Zahlavova Strycova aus Tschechin, bereits in der dritten Runde aus. „Ich weiß nicht, wie ich den Ball schlagen soll, um den Punkt zu machen“, klagte die Chinesin. „Ich habe immer gewartet und gewünscht, die Gegnerin macht einen Fehler.“ Bei den French Open in Paris hatte die Australian-Open-Siegerin sogar gleich ihre Auftaktpartie verloren.

          Deutsche Spieler waren am Freitag im Einzel nicht im Einsatz. Die drei verbliebenen Damen Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Andrea Petkovic sollen ihre Drittrunden-Partien am Samstag bestreiten.

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