Deutsche Siege beim CHIO : Aachener Achterbahnfahrten

Für Isabell Werth wird der CHIO zum emotionalen Überschallflug, der für sie und das deutsche Nationenpreisteam mit einer Punktlandung endet. Und die Springreiter beeindrucken mit einer Siegesserie.
Der CHIO in Aachen ist zwar am Wochenende immer schwarz vor Menschen – aber er ist viel zu fein, als dass man ihn mit einem Rummelplatz vergleichen könnte. Trotzdem wurde in der Soers in diesem Jahr ausgiebig Achterbahn gefahren. Geradezu schwindlig muss es nach dieser Woche Isabell Werth sein, die vom emotionalen Überschallflug bis zum rätselhaften Leistungsabsturz und dem anschließenden Feuerwerk eine seltene Bandbreite von Gefühlen durchlebte und dabei ganz nebenbei am Samstag auch noch sieben mal sieben, also 49 Jahre alt wurde. Der Gipfel der Isabell-Show: Der zwölfte Sieg im Großen Dressurpreis von Aachen am Sonntag – mit Emilio zu funkensprühender Musik von Beethoven und Puccini. Und noch emotionaler: Das Comeback von Bella Rose nach dreieinhalb Jahren Verletzungspause.





