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Karriereende von Görges : Der Anfang vom Ende einer „goldenen Generation“

Goldene Zeiten: Das deutsche Fed-Cup-Team mit Kapitänin Rittner, Petkovic, Kerber (oben, l. nach r.), Görges und Beck (u.) Bild: dpa

Nach dem Karriereende von Julia Görges ist ein deutscher Tennis-Blues zu vernehmen. Aus gutem Grund, denn die kommenden Jahre werden entbehrungsreich.

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          Die „goldene Generation“ des deutschen Frauentennis, von der nun mancher wehmütig erzählt, ist streng genommen nur eine „silberne“. Schließlich blieb ihr der ganz große gemeinsame Triumph in Form eines Sieges beim Fed Cup stets verwehrt. Sie waren nah dran. Im Finale 2014 in Prag vor allem. Und hatten letztlich doch das Nachsehen. Gegen eine nun mal deutlich „goldenere“ Generation der Tschechinnen, die so einen ihrer sechs Titel zwischen 2011 und 2018 gewann.

          Trotz großen Erfolgen „nur“ die beste Nebendarstellerin: Julia Görges
          Trotz großen Erfolgen „nur“ die beste Nebendarstellerin: Julia Görges : Bild: AFP

          Dennoch liegt auf der Hand, warum nach dem etwas überraschenden Karriereende, das Julia Görges in dieser Woche öffentlich gemacht hat, eine Art Tennis-Blues zu vernehmen ist. Schließlich war sie zentrales Mitglied jener Gruppe von Spielerinnen, die das deutsche Damentennis aus der schweren Tennis-Depression der Post-Steffi-Graf-Ära geführt haben. Andrea Petkovic, der Tennis-Intellektuellen, flogen weltweit die Fan-Herzen zu. Sabine Lisicki weckte mit ihrem Sturm ins Wimbledon-Finale 2013 die Tennis-Nation aus dem Dornröschenschlaf. Und Angelique Kerber setzte mit ihren Grand-Slam-Erfolgen und dem Sturm an die Spitze der Weltrangliste dem Ganzen ein goldenes Krönchen auf.

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